Gemeinde St. Stefan im Gailtal

Sehenswürdigkeiten

Die Bartlmühle wurde 1997 in Zusammenarbeit mit der Gemeinde restauriert.
Sie dient als Schaumühle und steht am Beginn eines Mühlenweges, der mit der Hanebauermühle eine Fortsetzung findet.


Der Mithrasfelsen (Römerfunde) oberhalb des Urbansees mit der Darstellung des Sonnengottes im Strahlenkranz. Der Grundgedanke der Mithrasreligion war der Kampf des Lichtes gegen die Finsternis.
Beim sogenannten "Mithrasfelsen" wurde eine Sitzgarnitur aufgestellt, um das in den Felsen gemeißelte Bildnis des "Sonnengottes im Strahlenkranz" betrachten zu können und sich ein wenig von diesem Mithraskult, vom unbesiegten Gott Mithras, berieseln zu lassen.


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Dieses Denkmarl wurde 1572 unweit des Predlkreuzes errichtet, um die strittige Gerichtsgrenze eindeutig zu fixieren.
Auf dem dreiseitigen obeliskartigen Oberteil sind noch andeutungsweise Inschriften sichtbar; welche die drei hier angrenzenden Gerichtsbezirke (Landgericht Glanegg, Burgfried Gradenegg, Burgfried Liemberg) bezeichnen.


Das Schloss Bach, nördlich des Urbansee gelegen, wurde in drei Bauperioden errichtet. 
Die Entstehungszeit des ältesten Teiles ist nicht bekannt. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand unter Einbeziehung schon bestehender Bauteile des spätgotische Schloss, an das im beginnenden 17. Jahrhundert der Südtrakt an der Hofseite angeschlossen wurde.

Das Schloss Bach befindet sich in Privatbesitz der Familie Dr. Franz



Als romanische Chorturmkirche erbaut, ist das Gotteshaus von St.Urban seit 1164 urkundlich belegt.
In der Zeit zwischen 1524 und 1528, die Jahreszahlen sind am West- bzw. Südportal angebracht, erhielt die Pfarrkirche ihre heutige spätgotische Form.

Der Bischof von Gurk, Urban Sagstätter, weihte sie im Jahre 1569 neu ein und hielt die Festpredigt. In Erinnerung an dieses Ereignis heißt es im Konsistorialprotokoll vom 13. Jänner 1744, die Pfarrkirche sei einst von Bischof Urban zu Ehren der Auffindung des heiligen Kreuzes konsekriert worden, weshalb sich der Pfarrer Johann Werbulan im Jahre 1744 um eine Kreuzpartikel für die Kirche bemüht und eine solche auch erhalten habe.

 

Im stilvoll renovierten Messnerhaus hat die Gemeinde ein Krapfenbeck-Simele-Museum errichtet.

Der Krapfenbeck-Simele war der Sohn eines Bäckermeisters von Weitensfeld. Als gerechter Räuber beherrschte er das Gebiet von St. Veit über die Wegscheide bis in seine Heimat. 
Reiche, habgierige Leute, die plünderte er aus. Armen, Hilfsbedürftigen gab er von seiner Beute.


 

Die erste schriftliche Nachricht über die Kirche St.Peter zu Kleingradenegg findet sich in einem Urbar aus dem Jahre 1462,
das Pfarrer Martin Krabath im ausgehenden 19. Jahrhundert an den Geschichtsverein Klagenfurt übergab und heute im Landesarchiv aufbewahrt wird.

Die in ihrem Kern vermutlich frühgotische Kirche mit dem eingezogenen Chor und dem geraden Chorschluss wurde der Überleiferung nach im Jahre 1476 von den Türken eingenommen.

In der Vorhalle, 1879 errichtet, befindet sich das alte Balkentor mit dem Loch, durch welches die Türken in das Innere des Gebäudes gekrochen sein sollen.
Die Sage erzählt auch, dass der Kalkstein in der Friedhofmauer, welcher zehn runde Löcher aufweist, der Grabstein für jene zehn Türken ist, die während des Ansturmes auf das Gotteshaus umgekommen sind und außerhalb des Kirchhofes begraben wurden.

Tatsächlich handelt es sich hier aber um einen Lichterstein, wie er mehrfach in Kärntens Kirchen vorkommt.

 



Über die Gründung des Gotteshauses ist nichts bekannt.
Die früheste Nennung von Hoch St. Paul findet sich in einem Urbar aus dem Jahr 1559, das im Kärntner Landesarchiv verwahrt wird.

Die Kirche ist jedoch mindestens 200 Jahre älter, da aus diesem Urbar hervorgeht, dass 1351 die damaligen Zechleute (Kirchenkämmerer) ein Grundstück für das Gotteshaus Hoch St.Paul erwarben.
Außerdem werden in diesem Schriftstück noch frühere, "über zweihundert Jahre alte" Güterverzeichnisse von Hoch St. Paul erwähnt.

Diese älteren schriftlichen Dokumente sind aber leider nicht mehr vorhanden.
Auch über die nachfolgende Zeit gibt es kaum Aufzeichnungen.

 


Der Veitsberg ist ein Berg in Kärnten. Er liegt in den Wimitzer Bergen, zwischen den Orten Liemberg und Sankt Urban, auf halber Strecke zwischen Sankt Veit an der Glan und Feldkirchen. Genau genommen ist der Veitsberg ein Nebengipfel des Gößebergs, dessen höchste Erhebung (1171 m) etwa 1 km nordwestlich des Veitsbergs liegt, doch werden die Namen Veitsberg und Gößeberg nicht selten auch synonym verwendet.

Auf der Spitze des Veitsbergs befindet sich eine Kapelle mit hölzernem Tonnengewölbe, die bereits 1580 urkundlich erwähnt wurde. Funde aus der Römerzeit – z. B. ein dem Gott Mithras zugeschriebenes Heiligtum bei St. Urban – lassen jedoch auf eine eventuell schon frühere Verwendung als Kultstätte schließen. Die kleine Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1950 neu erbaut, die Statue des heiligen Veit, nach dem der Berg benannt ist, fehlt jedoch.