Zum Inhalt springen Zum Seitenende springen
Zurück zur Übersicht

Gemeinsam gegen das Drüsige Springkraut

BEITRAG VOM 10.09.2026

Gemeinsam gegen das Drüsige Springkraut 

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera) ist mittlerweile auch bei uns häufig anzutreffen – besonders entlang von Bächen und Flüssen. Ursprünglich stammt die Pflanze aus dem westlichen Himalaya und wurde im 19. Jahrhundert als Garten- und Bienenweidepflanze nach Europa gebracht.

Mit einer Höhe von bis zu zwei Metern und ihren auffälligen rosa, purpurroten oder weißen Blüten ist sie leicht zu erkennen. Ihren Namen verdankt sie den Samenkapseln: Bei Berührung springen diese auf und schleudern ihre Samen mehrere Meter weit. Über Gewässer und Erdtransporte kann sich die Pflanze dadurch rasch weiterverbreiten.

Problematisch wird das Springkraut, wenn es dichte Bestände bildet. Es verdrängt heimische Pflanzen und kann dadurch die Artenvielfalt beeinträchtigen. Nach dem Absterben im Herbst fehlt außerdem die stabilisierende Durchwurzelung, wodurch an Böschungen die Gefahr von Bodenerosion steigt.

Was können wir tun?

Je früher das Springkraut entfernt wird, desto besser. Größere Bestände sollten kurz vor der Blütenbildung gemäht, einzelne Pflanzen können einfach ausgerissen werden. Wichtig ist, eine Samenbildung zu verhindern.

Das Pflanzenmaterial bitte nicht schlegeln, mulchen oder kompostieren, sondern fachgerecht entsorgen.

Mit etwas Aufmerksamkeit und gemeinsamer Mithilfe können wir die Ausbreitung des Drüsigen Springkrauts eindämmen und unsere heimische Pflanzenwelt schützen.